Vitaminbomben aus dem eigenen Garten
Die Werbung aus Presse, Radio und Fernsehen weist uns mehrmals täglich darauf hin, dass Vitamine wichtig sind, weil sie für unser Wohlbefinden sorgen, uns fit halten, aber auch vor manchen Erkältungskrankheiten bewahren. Bei diesen gut gemeinten Ratschlägen handelt es sich natürlich zumeist um Pillen, die man schlucken soll. Muss das sein?
Unser eigener Garten kann den Vitaminbedarf ohne Weiteres abdecken, wenn man verschiedene Beerenobstsorten pflanzt. Mit nur einem geringen Platzbedarf kann man auf einfache Weise regelrechte Vitaminbomben ziehen. Die Wuchsformen dieser Pflanze reichen vom kleinen Bodendecker bis hin zur üppig wachsenden Kletterpflanze.
Bei nur einer geringfügigen Planung gelingt es in fast jedem Garten, solche Pflanzen anzubauen und dann eine reiche Vitaminernte von Mai bis spät in den Herbst zu haben. Der August ist übrigens ein besonders ernteintensiver Monat für solche Früchte. Viele davon sind keine Unbekannten und von manchen glaubt man gar, dass sie bei uns nicht wachsen würden, wie zum Beispiel die Kiwi, von der es auch viele verschiedene winterharte Sorten gibt.
In letzter Zeit hört und liest man viel über die Cranberry (Vaccinium macrocarpon). Sie gedeiht prächtig im eigenen Garten und trägt viele Früchte. Kultur-Blaubeeren gibt es in unterschiedlichsten Sorten, die bis in den Herbst tragen. Aber auch dornenlose Brombeeren sind etwas Wunderbares. Sie brauchen aber Platz. Weniger bekannt ist die Aroniabeere, ein naher Verwandter der Felsenbirne. Den höchsten Vitamin-C-Gehalt (450 mg/100 g Frucht) hat übrigens unser heimischer Sanddorn: als Hecke gepflanzt und die Früchte zu Saft verarbeitet sicherlich eine gute Alternative zur Vitaminpille.
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