Schnecken im Garten
Der Schrecken aller Gärtner sind die Schnecken. Nun könnte man ja meinen, dass es durch den sehr langen und kalten Winter weniger von diesen Plagegeistern geben müsste, denn sie legen ihre Eier im Spätherbst gut versteckt im Boden ab, wo sie auch überwintern. Aber wie es scheint, haben trotz der Kälte riesige Bestände den kalten Winter überlebt. Den gefräßigen Tieren ist nichts heilig und so bleiben nur wenige Pflanzenarten von ihrer Fresslust verschont. Unser frisch gepflanzter Salat, Kohlrabi und eigentlich praktisch alles, was grün ist, wird vorwiegend nachts befallen und vernichtet. Das Auftreten der Schnecken wird durch Regengüsse zusätzlich gefördert. Nun kann man als Gartenbesitzer aber die Fressgier der Schnecken nicht so ohne Weiteres hinnehmen und vor dem abgefressenen Kohl oder dem perforierten Salat einfach resignieren.
Neben verschiedenen Hausmitteln gibt es eine ganze Reihe von Möglichkeiten, um eine Schneckenplage zumindest halbwegs in den Griff zu bekommen. Eine der besten biologischen Methoden ist das Absammeln zu nächtlicher Stunde mithilfe einer Taschenlampe. Auch Bierfallen sollen sehr wirksam sein. Der Geruch des Biers lockt die Schnecken an, die dann in diesen Gefäßen ertrinken. Den meisten Gartenbesitzern dürfte auch die Verwendung von Schneckenkorn bekannt sein. Viele Hersteller bieten dieses Präparat an, wobei mit wenigen Ausnahmen immer der gleiche Wirkstoff verwendet wird. Schneckenzäune aus dünnen Blechen sind so geformt, dass ankommende Schnecken diese Barriere nicht überwinden können. Diese Maßnahme ist sicherlich auch sehr effektiv, verhindert jedoch nicht die Entwicklung von Schnecken, die sich als Jungtiere oder im Eistadium noch im Boden befinden.
Ihr
Peter Hagen
Kommentare:
- Kein Kommentar vorhanden -

Impressum