Käferkrabbelei – Feuerwanzen
Ähnlich wie bei Wilhelm Busch mit seiner Käferkrabbelei mag es einem vorkommen, wenn man in seinem Garten auch nur in die Nähe von Malven oder malvenähnlichen Gewächsen kommt. Diese Pflanzen scheinen die Tierchen besonders zu lieben, obwohl sie da gar nicht leben.
Feuerwanzen siedeln sich gern in Massen in hohlen Baumstämmen an oder aber auch auf warmen Steinen, wo in der Umgebung reichlich Nahrung zu finden ist. Bevorzugt saugen sie Pflanzensäfte aus abgefallenen Samen von den unterschiedlichsten Pflanzen. Deswegen kann man sie auch häufig bei Linden antreffen.
Was sie überhaupt nicht mögen, ist viel Feuchtigkeit. Weltweit gesehen gibt es über 400 verschiedene Arten, von denen einige auch einen üblen Ruf als Schädlinge haben. Die fünf Arten, die bei uns in Europa vorkommen, sind harmlos und werden nicht als Pflanzenschädlinge eingestuft. Lediglich ihr plötzliches und auch so massenweises Auftreten lässt uns eher erschrecken. Zu ihrer eigenen Verteidigung können die knallroten Tierchen, die man jetzt noch recht häufig antreffen kann, eine unangenehm riechende Flüssigkeit abgeben, die jeden weiteren Kontakt mit ihnen wie von selbst ausschließt.
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