Zeit für die Quittenernte
Mit der Ernte der Quittenfrüchte neigt sich das Gartenjahr allmählich zu Ende, denn je nach Lage treten zu diesem Zeitpunkt auch schon die ersten Nachtfröste auf. Die meisten Quittensorten werden Anfang bis Mitte Oktober reif.
Eine termingerechte, sortenabhängige Quittenernte ist sehr wichtig, denn weder im unreifen noch im überreifen Zustand schmecken die Früchte und lassen sich dann so kaum zufriedenstellend weiterverarbeiten. Zu früh geerntete Früchte schmecken nach Stärke und haben nur wenig Aroma. Zu spät geerntete Früchte neigen zum Weichwerden und verbräunen sehr schnell im Fruchtfleisch. Den richtigen Erntezeitpunkt zeigt uns die Frucht eigentlich selbst an. Immer dann, wenn die Fruchtfarbe von zunächst Hellgrün nach Gelb umschlägt, ist Erntezeit. Ferner geht dann der natürliche Filzüberzug auf den Früchten langsam zurück und die Früchte verbreiten einen starken Fruchtduft (in geschlossenen Räumen übrigens nicht jedermanns Sache).
Ja, und was macht man nun mit den ganzen Quitten? Erstmal kann man sie bis zu vier Wochen kühl lagern. Aber Quittengelee hat man noch vom letzten Jahr! Wenn alle Freunde und Bekannten in diesem Jahr auch keine Quitten mehr mögen, dann gibt es noch eins – einen Schnaps daraus brennen lassen. Damit es ausreichend davon gibt, am besten mit Apfel mischen – schmeckt köstlich!
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