Welttierschutztag
Was hat der Welttierschutztag mit uns Gartenfreunden zu tun? Nun, gehen wir einfach mal davon aus, dass ein Garten- oder Pflanzenliebhaber in der Regel auch Tiere mag, kommt er doch zwangsläufig immer wieder mit ihnen in Berührung. Sie laden uns ja geradezu ein, sich näher mit ihnen zu befassen.
Gibt es Schöneres, als dem Gezwitscher der unterschiedlichsten Vögel im Garten zu lauschen, sie bei ihrem Brutverhalten zu beobachten oder einfach eine dicke Hummel zu bewundern, die eilfertig von einer in die andere Blüte krabbelt, um Blütenstaub zu sammeln und diesen in dicken, gelben Polstern auf ihren Hinterbeinen in ihren Bau zu tragen? Also Anlass genug, den Welttierschutztag einmal zu erwähnen!
Am 4. Oktober ist der Tag des „Heiligen Franziskus von Assisi“, der der Begründer des Franziskaner Ordens war und als Schutzpatron der Tiere gilt. Der heilige Franziskus lebte von 1182 bis 1226 und bezeichnete die Tiere als Brüder des Menschen. Von ihm stammt ein bemerkenswerter Ausspruch: „Alle Geschöpfe der Erde fühlen wie wir. Alle Geschöpfe streben nach Glück wie wir. Alle Geschöpfe der Erde lieben, leiden und sterben wie wir – also sind sie uns gleichgestellte Werke des allmächtigen Schöpfers – unsere Brüder.“
Die Idee, einen Welttierschutztag ins Leben zu rufen, stammt übrigens von einem Berliner Tierfreund, der im Jahre 1931 auf dem Tierschutzkongress in Florenz diesen Vorschlag eingebracht hat.
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