Tannenzweige für die Weihnachtszeit
Überall werden sie jetzt gebündelt oder auch einfach lose angeboten: die Tannenzweige für die Advents- oder Weihnachtsdekoration. Sie werden in vielen verschiedenen Sorten angeboten und so manche Zweige sind nicht einmal von einer Tanne, sondern stammen von einer Fichten-Art, wie zum Beispiel die üblicherweise als Blautanne bezeichneten Zweige, die in Wahrheit von einer Fichte sind.
Botanisch gesehen lassen sich Fichten und Tannen relativ einfach auseinander halten: Fichten haben immer hängende Zapfen, Tannen hingegen stehende. Es gibt aber noch ein anderes „spürbares“ Unterscheidungsmerkmal: Die Nadeln der Fichte stechen, die der Tanne nicht!
Die wohl haltbarste Art ist die Nobilistanne mit ihren stark gebogenen, stahlblauen Nadeln. Eine eher flache Form haben die Nadeln der Weißtanne und der Nordmannstanne. Etwas strubbelig wirkt die Douglasie mit ihren verdrehten Nadeln, die einen besonders aromatischen Harzgeruch verströmen. Rustikal wirken die unterschiedlichen Kiefernarten. Sie zeichnen sich durch eine recht lange Haltbarkeit aus. Wer sich Zweige zur Dekoration kauft, der sollte überprüfen, wie lange die kleinen Bündel schon unterwegs waren. Ohne große Sachkenntnisse erkennt man das an den Schnittflächen: Sie sollten noch nicht eingetrocknet sein. Bei manchen Arten zeigt sich auch der Alterungsprozess, wenn sich die Nadeln an den Zweigen drehen. Außerdem muss dem Schnittgrün, je nach Art, ein typisch harziger Geruch entströmen.
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